Im Burghof

Die jüngere Geschichte

1984

legte Friedrich-Wilhelm von Baumbach das Wohl seiner alten Familienburg in die Hände des Fördervereins "Freunde des Tannenberg e.V."

1995

tritt "Allerley" mit einem Konzept an den Verein heran. Ziel ist der Ausbau der Burg zur Lebendigen Burg.
Im gleichen Jahr findet das erste mittelalterliche Burgfest und Heerlager statt.
Die Umsetzung des Konzepts erfolgt seitdem in kleinen Schritten.

2002

eröffnet nach langer Renovierungszeit die mittelalterliche Gastronomie auf der Burg. Sie soll der wirtschaftliche Motor für die weitere Umsetzung sein. Die Bauarbeiten erfolgen zumeist in Eigenarbeit.

2006/2007

wurde die westl. Zwingermauer wiederaufgebaut.
Ein Meisterstück des Burgbaumeisters!

2008

gründet sich auf der Burg der "Lebendige Burg e.V." zur Erforschung und Darstellung des Alltags auf einer Burg des Spätmittelalters, sowie zur Belebung und Bewahrung alten Handwerks. Im gleichen Jahr erfolgt die Aufnahme in den Hessischen Museumsverband.

Eintrittsspende

Wir bitten um eine geringe Eintrittsspende die zum Erhalt, Wiederaufbau und der Pflege der Burg beiträgt.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Das Konzept der "Lebendigen Burg"

Die Burg von Nordwesten

Die Erhaltung und Belebung der Tannenburg ist uns eine Herzensangelegenheit.

"Uns" das ist die Mittelaltergruppe "Allerley" heute Betreiber der Burg,

der Förderverein "Freunde des Tannenberg e.V." und

der Darsteller- und Museumsverein "Lebendige Burg e.V.".

 

(hier nur in aller Kürze)

Die Tannenburg ist eine „Lebendige Burg“, ein „begehbares Bilderbuch“ das die alte Zeit greifbar machen soll.

Dazu gehören neben den eingerichteten Räumen einer Burg des hohen Mittelalters, auch die Werkstätten, wie Schmiede und Backhaus, Zimmerei und Imkerei (in Planung), sowie der mittelalterliche Kräutergarten, Nutztierhaltung und das Badehaus. Die mittelalterliche Bewirtschaftung soll möglichst nachempfunden werden. So wurden die Werkstätten im Innenhof mit Holz aus dem kleinen Burgwald gebaut. Alte Handwerkstechniken kommen zum Einsatz und werden weiterentwickelt.

All das wäre natürlich noch nicht lebendig ohne die Burgbesatzung: Der Vogt verwaltet die Burg, der Kaplan betreut die Rechnungsbücher, der Baumeister plant und verwirft, der Küchenmeyster und die Kellermeystrin kümmern sich um das leibliche Wohl unserer Gäste, Schmied, Zimmerer, Schreiner und Körber ergänzen sich mit ihren Gewerken beim Burgbau, die Kräutnerin pflegt den Garten, die Knechte und Mägde halten die Burg in Schuss, der Wildhüter sorgt für die Nahrungsmittel;-) und unterweist im Bogenschießen, und ohne unsere Oberste Küchenmagd Friederike Fettig ginge gar nichts!

In den letzten 18 Jahren konnten wichtige Neuerungen und Erhaltungsmaßnahmen, zumeist kostensparend in Eigenarbeit durchgeführt werden.Dazu gehört u.a. Bau von Fenstern und Türen, Restauration der Eingangshalle und der kleinen Kemenate, Rittersaal, Treppenhäuser, sowie einzelner Objekte im Wohnturm, Neubau von Toilettenanlagen und Duschraum, Holz-Zentralheizung und Schornsteinen, Lagern und Küche, Pflasterung des Burghofs, Aufmauern der Nord-Westecke, Sanierung der Westmauer und des Torhauses, Sanierung des Burgwartshauses, Bau der Werkstätten, Ausgrabung des Brunnens, vor allem aber erhaltende und verbessernde Maßnahmen kreuz und quer durch die Burg.

Leider zeigt sich die Burg als das, was sie aufgrund deutlicher Spuren, wohl auch im Mittelalter gewesen ist: eine ewige Baustelle.

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